Reisebericht Vegas

 

Reisebericht Las Vegas vom 18.09.09 - 28.09.09

 

Hier ist ein kleiner Bericht von meiner Reise zum Olympia-Wochenende in Vegas.mike-michi-gepaeck.jpg
Mit dabei waren Daniel Hill und mein bester Freund Michael Späth.

Michael und ich starteten unsere Reise bereits 7.30 Uhr in der Früh von Straubing aus, erst mal nach München zum Flughafen. Jeder von uns beiden hatte sein Gepäcklimit natürlich voll ausgereizt, weswegen das Auto natürlich bis zum Anschlag voll war. Erschwerend hinzu kam, dass ich mich zu der Zeit noch auf Wettkampfvorbereitung für die anstehenden Herbst-Meisterschaften befand. Das bedeutete, dass ich mit vollem Koch-Equipment (George-Foreman-Grill und Reiskocher) im Koffer mein Gewichtslimit pro Koffer exakt erreichte. Dass die Mühen letztendlich umsonst waren, stellte sich erst bei der Ankunft in Vegas heraus. Aber dazu später mehr. Michi und ich starteten also um 11.45 Uhr mit der KLM erst mal Richtung Amsterdam. Dort angekommen suchte ich zuerst nach was Essbaren. Ich wollte eigentlich nicht mehr als eine abgepackte Putenwurst oder ähnlich Diättaugliches, dass ich auf meine Reiswaffeln legen hätte können. Das stellte sich leider als ein größeres Problem heraus, als ich dachte. Alles, was wir fanden, waren fette abgepackte Salamis und haufenweiße Käse. In allen nur erdenklichen Größen und Formen.

  

Da ich keine Lust auf Käse hatte und echt sehr großen Hunger, fanden wir uns letztendlich beim MC Donald`s wieder. Natürlich mehr als suboptimal, aber was soll man machen, wenn man noch ca. 14 Stunden Flug vor sich hat und das quasi so gut wie letzte Möglichkeit auf Essen ist. Mit gefüllten Mägen ging es dann von Amsterdam nach Detroit mit der Northwest Airline und von dort aus dann letztendlich nach Vegas. Unsere Flüge verliefen alle ohne Probleme, und auch die zwei Zwischenlandungen waren keinerlei Problem. Wir hatten eigentlich nie Zeitdruck also es lief alles mehr als optimal.

 

Daniels Reise begann in Frankfurt ungefähr um die gleiche Zeit. Da er sich auf Vorbereitung für sein Profidebüt befand und immer noch befindet, war er natürlich besser vorbereitet als ich es war in Sachen Essen. Dazu kam, dass er das nicht das erste Mal machte und deswegen schon ein wenig mehr Erfahrung hatte, wie das so gehändelt wird mit dem Essen mit an Board nehmen. Auch seine Flüge verliefen alle reibungslos, sodass wir wie abgemacht fast zeitgleich am MC Carren Airport in Vegas eintrafen. Wir waren alle ein wenig kaputt von dem langen Flug, aber ich dachte es wäre schlimmer. Hielt sich also alles in Grenzen. Wir fuhren dann mit dem Shuttle Bus zur Autovermietungsstation um unseren Mietwagen, den wir für die 10 Tage angemietet hatten, abzuholen. Hört sich eigentlich nach einer schnellen Sache an.......... doch bei Ankunft der besagten Station stellten wir fest, dass unsere Vermietungsfirma mit dem Namen "Europe Car" leider nicht vertreten war. Wir fragten uns dann bei den anderen vertretenen Firmen durch, um endlich den Sitz unserer Firma zu erfahren. Unglücklicherweise wusste keine, was es mit der Firma auf sich hat, bis Daniel dann doch noch bei der Richtigen anfragte. Komischerweise hatte die in Amerika einen komplett anderen Namen als in Deutschland, wo wir das gebucht hatten. Es war auch kein Vermerk auf dem Buchungsbeleg oder Sonstiges, damit man das vielleicht in Erfahrung bringen hätte können. Durch diese Mietwagen-Sache verloren wir 2,5 Stunden. Wie lange doch eine einfach geglaubte Sache dauern kann :-)

mike-orleans.jpgDagegen verlief dann der Check-In in unserem Hotel dem "Orleans", das übrigens auch das offizielle Athletenhotel für das Olympia-Weekend war, reibungslos und schnell. Daniel und ich teilten uns ein Deluxe Zimmer, wogegen Herr Späth sein eigenes Deluxe Zimmer mit zwei Betten in Anspruch nahm. Es wurde nur schnell ein wenig ausgepackt und grob "eingerichtet". Dann fuhren wir gleich los zum Supermarkt, um uns unsere Essens-Rationen zu besorgen. Das ist schon ein ziemlich geiles Gefühl, nachts um 1 Uhr bei 35°C einkaufen zu fahren. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten kein Problem. Wir kauften also immer für 3 Tage im vorraus ein. Mehr ging nicht in unseren Kühlschrank, und wer Daniel kennt, weiss, wieviel er isst. Bis dahin glaubte ich noch immer daran, die Diät ganz "normal" weiter machen zu können. Natürlich hatten wir für die Steckdose Umwandler, die es uns ermöglichten ,unsere Geräte ans Netz anzuschließen. Woran ich oder besser gesagt wir alle nicht dachten, war der Umstand, dass in Amerika weniger Watt aus den Steckdosen kommt. Das hieß für uns, dass der Grill und der Reiskocher nur auf halber Leistung betrieben wurden. Man kann sich vorstellen, wie lange es alleine gedauert hatte bis Daniels Mahlzeiten für den kompletten Tag fertig waren. Da ich keine Lust hatte, gefühlte 7 Stunden auf dem Zimmer zu verbringen, um das Essen zu kochen wichen Michi und ich schließlich auf das reichhaltige All inklusive Buffet des "Orleans" aus. Das Buffet eignete sich super für eine gute Ernährung, auch wenn man auf Diät ist. Es gab einfach alles. Von Rindersteaks, Eiklar, Nudeln, Pizzas, Hühnchen in allen Formen bis hin zu einem reichhaltigen Dessertbuffet, von dem ich mich Anfangs noch fern halten konnte, die letzten Tage aber dann doch mehr als schwach wurde. Wie gesagt, eine echte Alternative zur Selbstkocherei und mit 25$ für den Tag inklusive Getränke soviel man möchte, auch noch billiger als das vom Supermarkt Gekaufte. Einzig die Tatsache, dass man es natürlich nicht abwiegen konnte, könnte man als Minus bezeichnen. Aber nun gut, ein wenig einschätzen kann man das ja. Da meine Form vor der Reise schon nicht schlecht war konnte ich das ganz gut die 10 Tage halten. Auch wenn ich zwischendurch wieder mal bei Subways, Donkin Donuts und wie sie alle heißen, ordentlich gesündigt habe. Mein Gewicht lag bei ca. 98kg. Das trockene Klima kam der Form auch zu Gute, was Daniel auch bestätigte. Daniel nahm die Zeit zur Zubereitung seiner Mahlzeiten in Kauf, was einmal mehr seine Professionalität unter Beweis stellt. Das Rahmenprogramm des Urlaubs war ziemlich taff. Es standen etliche Fotoshoots, Videodrehs für seine erste DVD, mikephotoshoot.jpgMuscular Development etc. an, die Daniel absolvieren musste. Die ersten zwei Tage hatten wir bewusst so gelegt, dass wir uns erst mal von den Strapazen des Fluges erholen konnten. Wir klapperten also die ersten Tage sämtliche Outlet Stores in Vegas ab und ließen ordentlich die Kasse klingeln. Mit vollbebepackten mike-daniel-am-pool.jpgTaschen kamen wir wieder ins "Orleans" zurück. Von dort aus gleich zum hoteleigenen Pool bis abends bei echt angenehmen 40°C. Somit sind die ersten Tage unseres Vegas Aufenthalts ziemlich schnell gelaufen, und wir kamen dann schnell zum eigentlichen Grund des Urlaubs. Die folgenden Tage waren gespickt von Fotoshootings und Videodrehs von Daniel an berühmten Orten wie das Golds Gym, indem auch Jay Cutler ein und aus geht. Michael und ich waren für die Betreuung von Daniel zuständig. Das heißt Rasieren, Dream Tan auftragen, Einölen das Typische, was man halt alleine vielleicht nicht optimal hinbekommt. Es war ziemlich stressig, aber gegen Ende konnten alle zufrieden sein. Wie man auf den Bildern sehen kann, ist echt sehr gutes Bild- und auch Videomaterial zustande gekommen. Auch hier verhielt sich Daniel wie ein alter Hase. Sehr professionell. In Sachen Bodybuilding lernt man nie aus, und ich konnte echt viel Neues durch Daniel in Erfahrung bringen. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön. Die Tage vergangen durch den straffen Zeitplan wie im Fluge. Wir waren uns alle einig, dass die Zeit zu schnell vorbei ging. Die Abende verbrachten wir meistens gemütlich auf ein Bierchen (bei Daniel auf ein Wasser) in der hoteleigenen Bar. Daniel ging relativ früh zu Bett, damit er um punkt 6 Uhr sein morgendliches Cardio, bestehend aus einer Stunde Crosswalker bewältigen konnte. Michi und ich schlugen uns die Nächte mit Glücksspiel in Form von Roulette und Clubbesuchen auf dem Strip mit Chris Cormier und Dorian Yates um die Ohren. Zu Chris habe ich seit der mike-und-chris.jpgFibo 2006, als er für Bodystuff die 4 Tage vertreten, war ein super freundschaftliches Verhältnis. Es vergeht kein Monat, in dem wir nicht telefonieren oder simsen. So waren auch die Club Touren mit ihm penibel vor Anreise schon geplant. Ein Highlight war sicherlich, als Chris und Dorian mit der Limo vorgefahren kamen, um uns abzuholen auf große Clubtour. Das Erlebnis mit der Limousine, dem 6- fachen Olympia Sieger und Chris dem 3-maligen Ironman Champion den Strip von Club zu Club zu fahren war einmalig. Auf nähere Details der Nächte sollte ich aber besser nicht eingehen. War jedenfalls für mich persönlich das Highlight des Amerika-Aufenthalts. Daniel lag leider schon wieder im Bett, aufgrund dessen hat er davon leider nicht viel mitbekommen. Die Tage sind vergangen wie im Fluge. Tägliches Training im Golds Gym, diverse Fotoshoots und Videodrehs und ein paar Tage wirklich von in der Früh um 9.00 bis abends um 6.00 Uhr am Pool liegen, lag bis dahin hinter uns. Die Olympia Teilnehmer trafen dann auch schön langsam im Orleans ein, und so lernten wir Leute wie Kai Greene, Shawn Ray, Toney Freeman, James Flex Lewis, Jay Cutler, Branch Warren, um nur ein paar zu nennen, persönlich kennen. Am 25.09.09 stand der erste Expo Tag auf dem Programm. Zeitig in der Früh machten wir uns auf dem Weg mit dem kostenlosen Shuttle Bus ins nahegelegen Convention Center. Daniel, bewaffnet mit Bewerbungsmappen für die diversen Firmen und Michi und ich bewaffnet mit Digicam und Camcorder, um die ganzen schönen Mädels auf Bild und Video festzuhalten ;-) Alles in allem muss ich sagen, dass uns, also Michi und mich, die Expo ein wenig enttäuscht hat. Ich kann nur zum Vergleich die Fibo heranziehen, und da hat die Mr.Olympia Expo klar das mikeolympia.jpgNachsehen. Wirklich nicht viele Aussteller, auch das Klamottenangebot war mehr als mager. Einzig und allein der Überschuss an wirklich attraktiven Mädels und das ein oder andere Schnäppchen entschädigte. Ich verzichtete deswegen auf den zweiten Tag Expo. Daniel und Michi waren dann nochmal alleine unterwegs, und ich machte das wonach mir am meisten war....... am Pool liegen und das Buffet voll auskosten:-) Am Abend des 26. fand dann das Prejudging statt, für das wir leider keine Karten hatten. Aber wir waren in der Sache natürlich vorbereitet, und so sahen wir uns das Live Webcast an. Davor muss ich vielleicht noch erzählen, dass ich am Donnerstag bei der Olympia Pressekonferenz, an der wir auch teilnahmen, Jays besten Freund und gleichzeitig Manager Dave Bourlet getroffen habe, den ich im März in Los Angeles im Max Muscle Store kennenlernte. Wir unterhielten uns ein wenig über dies und das. Als ich ihn dann fragte, was er über die Olympia und über Jays Form denkt, sagte er nur: " He will take it easy!" Ich ließ das mal so stehen und glaubte nicht recht daran, obwohl ich Riesen Cutler Fan bin und es ihm von Herzen gönnen würde. Zurück zum Live Webcast. Wir verfolgten aufmerksam das Geschehen und waren sehr überrascht von einigen Athleten. Allen voran Ronny Rockel. Er brachte die beste Form seines Lebens. Super Leistung. Branch Warren war einfach brutal vaskulär. Hammermäßig. Aber als Jay die Bühne für das Prejudging betrat, verschlug es uns den Atem. Wir konnten nicht glauben, was wir da sahen. Es war ein komplett anderer Jay als noch 2008. Er machte all die Verbesserungen, die er benötigte. Er war unserer Meinung nach noch nie in so guter Verfassung, und dann fiel mir das Gespräch mit Dave ein und ich glaubte schon langsam, dass er recht behalten sollte mit "He will take it easy!" Nach dem Prejudging waren wir ganz aufgewühlt, und wir analysierten es nochmal alles bei einem Budweiser :-) Die Vorfreude auf die Finals wurde immer größer, wir waren uns eigentlich einig, dass es nur einen Sieger geben könne, und das wäre Jay Cutler. Daniel ging zu Bett und Michi zwang mich wieder mal, das Nachtleben von Vegas unsicher zu machen :-P Ich glaubte wir hatten die 10 Tage durchschnittlich 3 Stunden Schlaf, wenn's viel war. Bei Daniel warens ein paar Stunden mehr. Aber komischerweise machte uns der wenige Schlaf nicht viel aus, sodass wir nachdem Frühstück immer sehr fit waren. Komisch, aber nun gut, das ist dann wohl der Einfluss von "Sin City", wie die Amerikaner Vegas nennen. Warum wohl?? :-)) Am Tag der Finals stand vorher nicht viel auf dem Programm, außer ein wenig am Pool liegen und ein wenig erholen von den teils durchzechten Nächten. Gegen 9 p.m fanden dann schließlich die Olympia Finals statt. Übrigens auch die der 202 Pfund Klasse. Wir hatten sehr gute Plätze von wo aus wir das Geschehen sehr gut verfolgen konnten. Ein super Erlebnis war auch, als Joe Weider die Bühne betrat und ein paar Worte zu den Zuschauern sagte. Wenn man bedenkt, dass Ben und er Bodybuilding zu dem machten, was es heute ist, war das auch ein sehr sehr schönes Erlebnis und ein denkwürdiger Moment zugleich. Die Finals hatten einige Überraschungen für uns parat. Die 202 Pfund klasse gewann Kevin Englisch vor David Henry. Branch Warren wurde sensationeller Zweiter. Phil Heath platzierte sich nur auf dem 5 Platz. Wobei wir ja jetzt wissen, dass er nicht bester Gesundheit war. Dennis Wolf platzierte sich gar nicht. Ronny Rockel bester Deutscher und zugleich bester Europäer. Glückwunsch dazu. Mehr als verdient gewesen. Aber was sicherlich keine Überraschung war, war die Tatsache, dass der Sieger des Abends Jay Cutler hieß. Glückwunsch zur 3. Sandow. Mehr als verdient, und ich freue mich schon wieder, ihn nächstes Jahr in gleicher Form zu sehen. Dann steht auch der vierten Sandow Trophäe nichts im Wege. Nachdem wir nun auch die Finals hinter uns brachten, wollte Daniel noch zur Muscular Development Party. Da ich schon sehr müde war, legte ich mich aufs Zimmer und schlief, während Daniel mit Michi auf den Strip fuhr ins Caesars Palace zur MD Aftershow Party. Ein weiteres großes Highlight war am Tag unserer Abreise das von Daniel organisierte Fotoshooting für mich mit Wayne Gallasch, der schon etliche Jahrzehnte lang für alle möglichen Bodybuilding Größen DVD`S produzierte, darunter bald auch Daniels Debüt DVD. Als Fotolocation diente das Haus von Ed Connors..... ja der Ed Connors! der so freundlich war und uns eingeladen hatte. Auch zu Gast bei Ed  waren Eduardo Correa mit Freundin,Gary Strydom, Roland Kickinger bekannt durch Terminator mike-michi-und-roland.jpg4, die Schauspieler und Produzenten von "Bigger,Stronger Faster" und etliche mehr, deren Namen ich leider nicht mehr im Kopf habe. Nach den Fotoshoots von Eduardo, Gary, Daniel und mir hatte Ed noch ein wunderbares Dinner vorbereitet, bei dem großzügig aufgetischt wurde. Alles in allem ein mehr als gelungener Aufenthalt, bei dem wir tolle Gespräche geführt und interessante Sachen erfahren haben. Man fühlte sich gleich sehr willkommen. Deswegen auch noch ein ganz großes Dankeschön an Ed Connors und Wayne Gallasch für diese großartige Erfahrung. Nach dem Aufenthalt bei Ed mussten wir danach direkt weiter, weil für Daniel ein Videodreh mit Muscular Development anstand für "In the trenches". Als wir im Golds Gym ankamen, glaubten wir kaum, was wir sahen. Alle, aber wirklich alle, waren an dem Tag im Golds Gym für Fotoshootings. Darunter Jay Cutler, Dexter Jackson und Branch Warren, die sich um die drei Sandows stritten, Dennis Wolf,  James Flex Lewis mit Freundin, Hidetada Yamagischi, Phil Heath, Iris Kyle etc. um jetzt die zu nennen, die mir noch einfallen. Alle waren wirklich sehr nett und auch gesprächig. Wirklich auch ein einmaliges Erlebnis, bei einem Flex Fotoshooting anwesend zu sein, und die Athleten und Fotografen bei der Arbeit zu beobachten. Einmalig und unvergesslich. Daniels Videodreh verlief auch super, und so war nach ca. 3 Stunden sein erstes MD Video für "In the trenches" im Kasten. Das war auch somit das letzte Highlight unseres 10 tägigen Aufenthalts. Unser Flug ging um 6 a.m. Das bedeutete für uns, dass wir spätestens um 3.a.m aus dem Orleans auschecken mussten und uns Richtung Flughafen machen sollten. Den letzten Abend ließen wir noch gemütlich bei einem Abendessen und etlichen Bierchen und Cocktails ausklingen. Natürlich ließen wir nochmal alles Revue passieren und waren uns einig, dass es echt ein sehr erfolgreicher, lustiger, mit Highlight`s gespickter Urlaub war. Umso wehmütiger waren wir, als wir letztendlich Richtung MC Carran International Airport fuhren und schließlich auf unsere Flüge Richtung Deutschland warteten. Daniels Flug ging Richtung Frankfurt am Main mit der US Airways, und wir starteten von Vegas aus mit der Northwest nach Philadelphia, von dort aus dann nach Amsterdam und letztendlich mit der KLM wieder zu unserem Ausgangsort München. Auch diese Flüge waren alle ohne jegliche Probleme. Die meiste Zeit haben wir geschlafen, sodass wir nicht viel mitbekommen haben. Bei Ankunft in Deutschland war der Klimaunterschied das schlimmste. Von 40°C brennender Hitze zu 5-10°C bei leichtem Regen.... naja das war schon beschissen. Aber alles geht mal vorbei und wir konnten auf eine super Zeit zurückblicken. Wir freuen uns jedenfalls schon wieder auf nächstes Jahr........... 

 

Da ich ja dann eigentlich bei den diesjährigen Herbstmeisterschaften an den Start gehen wollte und wirklich sehr motiviert war, musste ich dann leider wegen einer grandiosen Job-Aussicht zurückstecken und die Vorbereitung leider abbrechen. Gott sei dank hat sich der Abbruch wenigstens gelohnt, und ich hab jetzt wirklich einen Job für den Rest meines Lebens bekommen. Darüber bin ich natürlich mehr als glücklich, auch wenn ich nicht gerne eine Vorbereitung abbreche. Aber da jetzt Job-mäßig alles abgesichert ist, will ich mein letztes Jahr als Junior nochmal voll ausnutzen, und deswegen plane ich fest, bei den Herbstmeisterschaften 2010 an den Start zu gehen und alles mitnehmen, was nur irgendwie geht. Deswegen starte ich jetzt auch meine Off Season, und mal sehen, was dann am Ende übrig bleibt. Ich werde euch natürlich mit Bildern meiner Vorbereitung für nächstes Jahr auf dem laufenden halten. Mein aller aller größter Dank gilt meinem Sponsor Bodystuff, die mich sehr großzügig bei dieser Reise unterstützten. Ohne diese Hilfe wäre das alles nicht möglich gewesen. Vielen vielen lieben Dank für Alles. Und nicht nur, dass ich durch Bodystuff sehr großzügig mit Nahrungsergänzungen versorgt werde, habe ich auch sehr wunderbare Menschen und neue Freunde, die ich nicht mehr missen möchte, gefunden. Danke an Roland und Katja!! Bleibt so wie ihr seid.

 

Beste Grüße,

euer Mike                

 

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